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Ein Kreuzer aus Meran und ein Pfennig der Landgrafschaft Leuchtenberg, beide aus dem 15. Jahrhundert. Die ersten Kreuzer ließ Grafen Meinhard II. von Tirol bereits im Jahr 1271 prägen. Es waren die ersten Groschenmünzen im deutschen Sprachraum. Zu ihrem Namen kamen sie durch das Doppelkreuz auf der Vorderseite. Kreuzer waren im süddeutschen Raum bis 1871 in Gebrauch. Das ist eine wirklich sprachprägende Erfolgsgeschichte!

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How the internet is changing language

Innovationen können den Sprachgebrauch einer Generation prägen. Ganz selten gehen sie dauerhaft in den Wortschatz über und überdauern sich selbst. Noch heute reden wir von “Heller und Pfennig”, von den berühmten “drei Kreuzern, die auf den Tisch zu legen sind” oder wissen “wer den Pfennig nicht ehrt, ist den Taler nicht wert”. Ob sich das “Googeln” genau so lange halten wird? Wohl kaum. Ein lesenwerter Artikel von BBC.

Zitat

“Wireless in the 1950s meant a radio. It’s very rare to talk about a radio now as a wireless, unless you’re of a particular generation or trying to be ironic.”

Fiona McPherson, Senior editor of Oxford English Dictionary

Text

Wenn Authentizität auf der Strecke bleibt und der Kunde für dumm verkauft wird?!

Gestern bin ich über die Website eines Hotels in Meran gestolpert, das ganz groß auf der Startseite damit warb, das “Kleinste und privateste Luxushotel in den Dolomiten” zu sein. Sehen wir einmal davon ab, dass es das Wort “privateste” nicht gibt und in diesem Zusammengang privat überhaupt keinen Sinn macht. Schauen wir lieber auf die Karte, wo die Dolomiten liegen. Von besagten Hotel sind es gut gemeinte 60 Minuten auf der Autobahn an Bozen vorbei - staufrei versteht sich. Das Hotel liegt nicht einmal am Rande der Dolomiten, geschweige denn Mitten drinnen, wie es die Website suggeriert.

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